| Ausschießen |
Unter Ausschießen versteht man, die Platzierung der Seitenfilme derart auf der
Montagefolie, dass nach dem Falzen des gedruckten Produkts die Seiten korrekt aufeinander folgen.
Danach gehen die Daten in den RIP, der sie für die Ausgabe auf Film umrechnet. Im Belichter werden die Filme belichtet und entwickelt.
Dabei ist folgendes zu berücksichtigen:
- die buchbinderische Verarbeitung
- Falzschema:
Maschinenfalz mit Berücksichtigung der Falzanlage
- Falz auf der Rollendruckmaschine
- Zusammentragen oder Ineinaderstecken (Sammeln) wird
- wie meist üblich - im Bund geheftet oder an der Außenkante
geklebt (Klebebindung)
Mit welcher Wendeart der Bogen beidseitig bedruckt wird
- Umschlagen in einer Form
- Umschlagen für Schön- und Widerdruck
- Umstülpen mit 2 Druckformen auf der Schön- und Widerdruck-Druckmaschine
- Umstülpen mit 1 Druckform auf der Schön- und Widerdruck-Druckmaschine
- Druck zum Mehrfachnutzen
zurück nach oben |
| Ausschießregeln |
Für das richtige Ausschießen bzw. für das Kontrollieren sind folgende Ausschießregeln grundlegend:
- das Ausschießschema wird von der Falzfolge der Falzmaschine festgelegt
- die erste und letzte Seite eines Druckbogens stehen im Bund stets nebeneinander
- vier Seiten, die im Bund nebeneinander liegen, stehen Kopf an Kopf
- die Seiten, welche im Bund nebeneinander stehen, ergeben in der Addition der beiden Seitenzahlen die selbe Gesamtsumme wie die Addition der ersten und letzten Seitenzahl des Bogens
- der letzte Falz ist der Bundfalz
- jeweils vier Seiten ergeben eine Drehrichtung, anschließend wechselt diese
- die Anlagen befinden sich je nach Seitenanzahl auf den
Seiten 3 + 4 bzw. 5 + 6
Folgende Anlagen ergeben sich beim Ausschießen:
Seiten |
Anlagen/hoch |
Anlagen/quer |
Ausschießen |
4 |
hoch |
quer |
Seite 3 + 4 |
8 |
hoch |
quer |
Seite 3 + 4 |
16 |
hoch |
- |
Seite 5 + 6 |
16 |
- |
quer |
Seite 3 + 4 |
32 |
hoch |
- |
Seite 3 + 4 |
32 |
- |
quer |
Seite 5 + 6 |
zurück nach oben
|
| Ausrichten |
Unter Ausrichtung versteht man die Satzanordnung:
- linksbündiger Flattersatz
- rechtsbündiger Flattersatz
- Zentriert
- Blocksatz
zurück nach oben
|
| Auslassungspunkte |
Es handelt sich dabei um drei (etwas gesperrte) Punkte, die für weggelassenen Text
stehen, z.B. in Zitaten.
Beispiel: So gelingt es... wir werden es schaffen...
Stehen sie für fehlende Wortteile, werden sie ohne Leerschritt an das begonnene Wort gehängt (Lebens...). Selten muss nach Auslassungspunkten ein Punkt gesetzt werden;
falls doch, soll ein Leerschritt dazwischen sein.
zurück nach oben
|
| Auslassungzeichen |
Da die Druckfarben lasierend sind, kann man z.B. einen blauen Kreis nicht auf eine gelbe Fläche drucken, da sonst der Kreis grün aussehen würde. Um dies zu verhindern, muss der Kreis ausgespart werden. Beim Druck auf Metallicfarben muss grundsätzlich ausgespart werden.
zurück nach oben
|
| Auszeichnung |
Unter Auszeichnung versteht man das Hervorheben gewisser Textstellen durch Schriftschnitte, Farbe o.ä., um deren Wichtigkeit zu unterstreichen.
zurück nach oben
|
| Anlage |
Unter Anlage versteht man wie das Papier im Drucker eingelegt werden muss damit die gewünschte Seite gedruckt wird. (Schön- oder Widerdruck)
zurück nach oben
|
| Ausschießmuster |
Bei einem Beispiel mit einem 8-seitigen Produkt in Kreuzfalzung erfolgt das Ausschießen
wie folgt: 
zurück nach oben
|
| Bedruckstoff |
Unter Bedruckstoff versteht man das Material, auf das gedruckt wird,
z.B. Papier, Karton, Kunststofffolie.
zurück nach oben
|
| Beschnitt |
Mit Beschnitt ist der Papierrand gemeint, der für Druck und buchbinderische Verarbeitung notwendig ist, der über das Endformat des Druckprodukts hinaus geht und als gut recycelbarer Papierabfall anfällt.
Dieser sollte mindestens 3mm betragen, da dies als technisch gerade noch vertretbar ist.
Zur Vermeidung von Blitzern (kleiner weißer Streifen zwischen Bild und Papierrand), sollte man bei Bildern welche über den Satzspiegel bis zum Papierrand ragen (randabfall) auf exakten Beschnitt achten.
zurück nach oben
|
| Bikubische Interpolation |
Bei der bikubischen Interpolation bekommt ein neuer Bildpunkt die durchschnittliche
Farbe aller umgebenden Bildpunkte. Dabei wird allerdings so vorgegangen, dass
intensive Kanten betont werden, damit die subjektive Bildschärfe möglichst gut bleibt.
Die bikubische Interpolation ist die rechenaufwändigste und verbreitetste Interpolationmethode. Sie führt in der Regel zum besten Ergebnis.
zurück nach oben
|
| Bubble-Jet-Verfahren |
Durch die Wärmeentwicklung bildet sich in der Düse eine Gasblase, welche die Farbe tröpfchenförmig auf das Papier schleudert.
zurück nach oben
|
| Buchdruck |
Der Buchdruck wurde erfunden von Gutenberg. Es ist ein heute kaum noch angewandtes Hochdruckverfahren.
zurück nach oben
|
| Chlorfreies Papier |
Papier muss für viele Verwendungszwecke gebleicht werden. Hierfür gab es früher hauptsächlich Bleichen mit Chlorverbindung. Heute werden dafür andere, verträgliche
Stoffe eingesetzt.
zurück nach oben
|
| Computer to Film |
Bebilderung eines Seitenfilms oder auch von zu Druckformen ausgeschlossenen Seitenfilmen mit digitalen Daten.
zurück nach oben
|
| Computer to Plate |
Bebilderung einer permanenten Druckform mit digitalen Daten außerhalb der
Druckmaschine mit hierfür speziell geeigneten Einrichtungen.
zurück nach oben
|
| Computer to Press |
Bebilderung einer permanenten Druckform mit digitalen Daten innerhalb der Druckmaschine.
zurück nach oben
|
| verschiedene Druckverfahren |
Die gebräuchlichsten Druckverfahren sind:
- Offsetdruck
- Tiefdruck
- Siebdruck
- Hochdruck
- Buchdruck
- Flexodruck
- digitaler Druck
zurück nach oben
|
| Dichte |
zurück nach oben
|
| Dickte |
Mit Dickte ist die gesamte Breite eines Buchstaben gemeint.
Zur Breite des Buchstaben gehören auch die in der Schriftzurichtung festgelegten
Vor- und Nachbreiten. Vor- und Nachbreiten sind die entstehenden Weißräume, wenn Buchstaben zu Wörtern und Sätzen aneinander gesetzt werden.
zurück nach oben
|
| Einteilungsbogen |
Einteilungsbogen sind die Basis für die Druckformmontage und die Elemente werden der Reihe nach in den Einteilungsbogen eingetragen:
- Mittelsenkrechte
- Druckbeginn
- Greiferrand (darunter)
- Druckbogenformat (zentriert ab Greiferrand)
- unbeschnittenes Nutzenformat
- Beschnitt
- Schneidemarken
- Falzlinien
- Satzspiegel
- Seitenzahlen
- Flattermarke
- Passkreuze
- Anlagezeichen
- Druckkontrollstreifen

zurück nach oben
|
| Fadenheftung |
Verbinden der gefalzten Bogen im Bund in sich und untereinander mit Heftfäden.
Zur Stabiliserung wird ein Gazestreifen an den Rücken geleimt, und was davon übersteht,
wird beim Einhängen des Buchblocks in die Buchdecke innen auf die Deckel geklebt.
Ähnlich gute Haltbarkeit erzielt man mit der preisgünstigeren Fadensiegelung, bei der
thermoplastische Spezialfäden eingestochen, wie Drahtklammern umgelegt, geschmolzen
und heiß verklebt (versiegelt) werden.
zurück nach oben
|
| Falztechnik |
Folgende Falzarten sind im Druckbereich üblich:
- Einbruch
- Kreuzbruchfalzung
- 2-Bruch-Zickzackfalz (Leporellofalz)
- 2-Bruch-Wickelfalz
- 2-Bruch-Fensterfalz (Altarfalz)
- 3-Bruch-Fensterfalz
Möglich sind auch Kombinationen der Falzarten. zurück nach oben
|
| Flexodruck |
Beim Flexodruck sind die Druckformen flexibel, beim Buchdruck sind sie nicht verformbar. Darum gibt es beim Flexodruck auch deutliche Quetschränder, während sie auf
Duchdrucken kaum auffallen.
Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren.
Wichtigste Merkmale sind:
elastische Druckform (Fotopolymerplatte oder Gravur), sehr dünnflüssige,
schnell trocknende Farben, Raster-Farbauftragswalzen (Aniloxwalzen, Kurzfarbwerk)
und das Rotationsdruckprinzip. Haupteinsatzgebit ist der Verpackungsdruck, da sich Folien aller Art (Kunststoff, Alu) bedrucken lassen.
zurück nach oben
|
| Halbbilder |
Zwar erscheint eine Bildfolge von 25 Bildern pro Sekunde dem Menschen als fließende Bewegung, um jedoch ein völlig flimmerfreies Bild zu schaffen, werden die 25 Vollbilder (Frames) in zwei Halbbilder (Fields) zerlegt, welche mit doppelter Frequenz (50 Hz) hintereinander und dabei ineinander verschachtelt übertragen werden.
Das erste Halbbild besteht dabei aus den ungeraden Zeilen 1, 3, 5 usw. und das
zweite aus den geraden Zeilen. Dieses Verfahren wird als Zeilensprungverfahren
(Interlacing) bezeichnet.
zurück nach oben
|
| Halbtonfilm |
Mit Halbtonfilmen wird jeder Bildmotivpunkt entsprechend seiner Helligkeit abgebildet. Halbtonfilme geben daher neben reinem Schwarz und Weiß die ganze Palette von
Grau- oder Farbtönen wieder.
zurück nach oben
|
| Hochdruck |
Im Hochdruck werden die erhöhten Teile der Druckform mit Druckfarbe eingefärbt.
Beim Druckvorgang wird mit definierter Druckkraft ein Teil der Druckfarbe von der
erhabenen Druckformoberfläche auf den Bedruckstoff übertragen.
Die Farbe kommt (mit Ausnahme des indirekten Hochdrucks) direkt von der Druckform
auf das Papier.
Durch den Druck der Form entstehen auf der Rückseite mehr oder weniger sichtbare Vertiefungen, die der Drucker als "Schattierung" bezeichnet. Die Schattierung ist ein
sicheres Erkennungsmerkmal des Buchdrucks. Maschinentechnisch gibt es im Hochdruck
drei Arten zu drucken:
- Im Tiegel druckt eine Fläche gegen eine andere Fläche.
- In der Zylindermaschine druckt ein Zylinder auf eine Fläche.
- Zwei Zylinder, die gegeneinenander abrollen, kennzeichnen den Rotationsdruck.
Die Vorteile des Hochdruck sind:
- Keine Feuchtung
- Stanzen, Prägen, Perforieren möglich
Die Nachteile des Hochdruck sind:
- relativ grobe Raster (bis 60er Raster)
- mäßige Detailwiedergabe
- Quetschränder
- Lichterzeichnung oft unbefriedigend
zurück nach oben
|
| Innentrommel-Prinzip |
Beim Innentrommel-Prinzip wird das Aufnahmematerial auf der Innenseite einer
schalenartigen Trommel fixiert und dort von einer beweglichen Optik belichtet.
Dieses Bauprinzip wird von vielen Anbietern genutzt. Es wird auch zur Plattenbelichtung eingesetzt.
Beide Trommelprinzipien garantieren bei der Materialführung hohe Präzision, und sie
sind deshalb für Farbarbeiten besser geeignet.
zurück nach oben
|
| Interpolation |
Mit Interpolation ist gemeint, dass beim Neuberechnen der Größe gerasterter Bilder
die Zahl der vorhandenen Pixel je nach Skalierungsfaktor zu einer kleineren oder
größeren Anzahl umgerechnet wird. Dabei werden aus den Farbübergängen zwischen
den ursprünglichen Bildpunkten geeignete Mittelwerte gebildet.
zurück nach oben
|
| Irrationale Rasterung |
Bei der elektronischen Rasterung wird die Rasterzellen-Matrix in entsprechenden
Winkeln über die Belichter-Matrix gelegt. Bei den Winkeln 0° und 45° passen die Ecken
jeder Rasterzelle auf die der Belichter-Matrix, d.h. sie weisen eine identische Form und
die gleiche Anzahl von RELs auf, und das erleichtert somit die Berechnung im Belichter. Solche Winkel werden als rationale Tangentenwinkel bezeichnet.
Bei den 15° und 75° Winkelungen schneiden sich die Ecken nicht, d.h. die Rasterzellen weisen unterschiedliche Formen auf und bestehen nicht aus der gleichen Anzahl von RELs. Hierbei spricht man von irrationalen Tangetenwinkeln. Die Problematik besteht darin,
dass jeder Rasterpunkt einzeln berechnet werden muss.
zurück nach oben
|
| Kerning |
Beim Tracking bzw. Kerning wird die Laufweite einzelner Buchstabenpaare ausgeglichen: Buchstabenpaare, die optisch zu weit auseinander liegen, werden zusammengerückt (Kerning) und umgekehrt (Tracking).
zurück nach oben
|
| Klebebindung |
Ein preiswertes Bindeverfahren ist die Klebebindung. Hierbei wird der Rücken des zusammengetragenen Buchblocks aufgeraut, gefräst, mit Klebstoff versehen und z.B.
mit Gaze und Papier überklebt. Die Haltbarkeit ist vom jeweiligen Klebebindeverfahren abhängig.
zurück nach oben
|
| Kopierschicht |
Neben den überwiegend in der konventionellen Druckformherstellung üblichen Kopierschichten wie:
- Dichromat-Kopierschichten
- Diazoschichten
- Fotopolymerschichten
gibt es noch:
- Elektrofotgrafie (z.B. Offset-Zeitungsdruck)
- Silbersalzschichten (Kleinoffsetdruck, Schnelldruck)
zurück nach oben
|
| Laserdrucker |
Laserdrucker arbeiten nach dem elektrofotografischen (xerografischen) Druckprinzip.
Hierbei geht von einer Diode ein Laserstrahl aus, der über ein Linsen- und Spiegelsystem
auf den vom Referenzstrahl gesteuerten rotierenden Polygonspiegel gelangt und von
dort aus die Fotoleitertrommel belichtet.
Die Fotoleitertrommel ist negativ aufgeladen, die von den Laserstrahlen belichteten,
später druckenden Stellen dagegen positiv elektrostatisch geladen.
Der negative Toner wird nun von den positiv geladenen Stellen angezogen, von der rotiereneden Fotoleitertrommel auf das von einem Magnetfeld positiv geladene Papier übertragen und wärmefixiert (festgeschmolzen). Nach jedem Druck wird die Trommeloberfläche gereinigt und für die nächste Zeile wieder positiv geladen.
zurück nach oben
|
| Legende |
Die Legende kann eine Bildunterschrift (Bildlegende) sein oder eine
Tabellenlegende (Rubrik in erster Spalte).
zurück nach oben
|
| Lithografie |
Bei der Lithografie handelt es sich um ein Flachdruckverfahren, bei dem mit Fettfarbe
auf Kalksandstein gezeichnet wird. Anschließend überzieht man den Stein mit Gummiätze,
die den Stein an allen fettfreien Stellen anätzt. Dort verankert sich dann der
Gummiarabikum-Leim.
Beim späteren Feuchen vor dem Druck nehmen nur die Leimpartien Wasser auf,
die fetten Zeichnungsstellen stoßen es ab. Nun können die fettannehmenden Zeichnungsstellen mit fetter Farbe eingefärbt werden. Die wässrigen Leimpartien
dagegen stoßen sie ab.
zurück nach oben
|
| Makros |
Makros sind über Tastatur oder Maus abrufbare, bereits vordefinierte Befehlssequenzen,
die mehrere Befehle automatisch ausführen, zum Beispiel Stilvorlagen und Druckformate.
zurück nach oben
|
| Matrixdrucker |
Nadeldrucker (Matrixdrucker) finden trotz des Lärms, den sie beim Drucken verursachen, immer noch vor allem in Büros als Endloslistendrucker Einsatz, da es hiermit möglich ist, Original-Durchschläge mitzudrucken. Zwischen Papier und Druckkopf befindet sich das Farbband. Die Anzahl der Druckkopfnadeln bestimmt die Qualität.
Von kleinen Elektromagneten gesteuert, werden die Nadeln einzeln gegen Farbband und Papier geschlagen, wodurch einzelne Punkte gedruckt werden, die dann zusammen das jeweilige Zeichen ergeben.
zurück nach oben
|
| Moiré |
Ein Moiré ist eine auffallende, störende Musterbildung durch Überlagerung regelmäßiger Strukturen, z.B. Raster.
Den selben Effekt kann man auch auf Bildern erkennen,
wenn jemand zum Beispiel ein sehr schmal gestreiftes Hemd trägt.
zurück nach oben
|
| Nadeldrucker |
siehe Matrixdrucker
zurück nach oben
|
| Negativfilm |
Negativfilme bauen mit zunehmender Belichtung Schwärzung auf.
Der Tonwert bezieht sich auf die ungedeckten Flächenanteile.
Die Gradationskurve steigt von links nach rechts.
zurück nach oben |
| Nutzen |
Manche Druckprodukte werden auf größere DIN-Formate gedruckt und nach dem
Druck dann in Nutzen geschnitten.
Man hat also z.B. einen Rohbogen im Format A2 worauf gedruckt werden soll.
Das Druckprodukt (z.B.Handzettel) hat das Format A5.
Nun muß errechnet werden, wieviele dieser Handzettel auf den Rohbogen gedruckt
werden können.
Anhand einer Vergleichsberechnung wird herausgefunden, welches Rohbogenformat ergiebiger ist. Die Gesamtnutzen müssen aber immer durch vier teilbar sein.
Die Laufrichtung muss auch beachtet werden.
- Berechnung
Die Breite dividiert durch die Breite
Die Länge dividiert durch die Länge
Breite x Länge (vom Rohbogen)
Breite x Länge (Seitenformat)
-----------------
= N x N = Gesamtnutzen
- Berechnung
Die Länge dividiert durch die Breite
Die Breite dicidiert durch die Länge
Länge x Breite (Rohbogen)
Breite x Länge (Seitenformat)
--------------------------------
=N x N = Gesamtnutzen
zurück nach oben
|
| Offset-Druck |
Das Flachdruckverfahren Offsetdruck beruht auf dem physikalisch-chemischen
Verhalten von farbfreundlichen und farbabweisenden Stellen auf der Druckform.
Die Druckform ist meist eine dünne Metallplatte, die um den Formzylinder gespannt wird.
Nach Einfärbung der Platte wird die Farbe auf das Gummituch übertragen.
Erst von hier aus gelangt die Farbe dann schließlich auf den Bedruckstoff, weshalb der Offsetdruck ein indirektes Druckverfahren ist. Mithilfe des elastischen Gummituchs ist es möglich, auch raue und sogar strukturierte Materialien zu bedrucken.
Vorteile des Offsetdrucks sind:
- hohe Auflagen
- hohe Geschwindigkeiten
- große Formate können bedruckt werden
- gleichmäßige Farbdeckung
- keine Quetschränder
- kein Sägezahneffekt
- keine Schattierung
Nachteile des Offsetdrucks sind:
- eingeschränkte Palette an Bedruckstoffen
- keine echten Halbtöne
- Spitzlichter können wegbrechen (Plattenbelichtung)
- Druckprobleme wegen der Feuchtung
Zu den Einsatzgebieten des Offsetdrucks zählen kleinere, mittlere,
aber auch hohe Auflagen, wie:
- Prospekte, Kataloge
- Handzettel
- Preislisten
- Plakate
- Geschäftsberichte
- Verpackungen (Papier u.ä.)
- Formulare, Etiketten
- Bücher, Periodika
zurück nach oben
|
| Passer |
Beim Mehrfarbendruck bezeichnet man den genauen Übereinander- oder Nebeneinanderdruck der einzelnen Farben als Passer (siehe Einteilungsbogen)
zurück nach oben
|
| Piezo-Verfahren |
Mittels elektrischer Spannung presst eine Piezokeramik die Düse zusammen und die
Farbe wird herausgedrück.
zurück nach oben
|
| Register |
Das präzise Aufeinanderstehen des Vorder- und Rückseitendrucks bezeichnet
man als Register oder Register halten.
zurück nach oben
|
| Schöndruck |
Das ist der erste Druck, wenn der Bedruckstoff zweiseitig bedruckt werden.
zurück nach oben
|
| Siebdruck |
Beim Siebdruck wird das Sieb mit einer Kopierlösung beschichtet und nach dem Trocknen belichtet. Das belichtete Sieb wird anschließend mit Wasser entwickelt.
Dabei lösen sich die unbelichteten Stellen von dem Siebgewebe, die Maschen werden dadurch dort offen und farbdurchlässig.
Der Druckvorgang beim Siebdruck besteht darin, dass die Druckfarbe durch die
Druckform hindurch auf den Bedruckstoff übertragen wird (Durchdruck).
Mit einer Rakel wird die Druckfarbe zunächst über das Sieb verteilt.
Dann wird die Druckfarbe an den offenen Siebstellen durch das Sieb auf den
Bedruckstoff gepresst. Da der Farbauftrag bei Durchdruckverfahren fünf bis zehnmal
so dick ist wie bei anderen, ist die Farbwiedergabe deckender und brillanter als im
Offsetdruck.
Folgende Siebarten gibt es:
Siebrahmen können aus folgenden Stoffen bestehen:
Beim Siebdruck müssen aufgrund der geringen Rasterweite einige Spezifikationen
beachtet werden:
- Rasterweiten von 42 bis 60 l/cm möglich
- Mindeststärke von Linien: 0,2 mm
Die Vorteile des Siebdrucks sind:
- hoher Farbauftrag, daher leuchtende Farben
- alle Materialien können bedruckt werden
- großformatige Drucke möglich
- auch kleine Auflagen sind kostengünstig
Die Nachteile des Siebdrucks sind:
- Sägezahneffekt
- keine echten Halbtöne
- grobe Rasterweite
(45er RAster, da Einschränkungen durch Sieb , Farbe und Trockner)
- keine hohen Auflagen
Zu den bevorzugten Einsatzgebieten des Siebdrucks zählen durchweg hochwertige
Drucke, wie:
- Schilder, Plakate
- Verpackungsdrucke, auch Becher und Flaschen
- Selbsklebefolien
- Bedrucken von Gegenständen aller Art
- Bedrucken von Kunststoff, Holz Schaumstoff, Glas
- Textilien, Tapeten
- Bedrucken von Metallen und Metallgegenständen
- Werbegeschenke und andere 3-D-Formen
zurück nach oben
|
| Tiefdruck |
Beim Tiefdruck liegen - wie der Name schon sagt - die druckenden Elemente in Form
von vertieften Näpfchen in der Oberfläche des Tiefdruckformzylinders.
Beim Druckvorgang wird der Ballen des Druckformzylinders während der Drehung
völlig mit flüssiger Farbe eingefärbt. Kurz vor der Druckzone befindet sich ein Rakelmesser, das die überschüssige Farbe von der Oberfläche abstreift.
Die Farbe verbleibt so nur noch in den vertieften Näpfchen. Beim Weiterdrehen gelangt
die freigerakelte Fläche des Zylinders unter die Druckzone. Hier wird die Papierbahn
von einer elastisch beschichteten Stahlwalze (Presseur) gegen den Druckformzylinder gepresst, wobei die in den Näpfchen befindliche dünnflüssige Farbe an das Papier abgegeben wird.
Direkt nach der Druckzone schließt sich eine Trockenkammer an, in der die frisch
bedruckte Papierbahn getrocknet wird. Im Gegensatz zum Offsetdruck muss die
Papierbahn trocken sein, bevor der nächste Druck erfolgt.
Folgende Varianten lassen sich unterscheiden:
- konventioneller Tiefdruck
-
gleiche Größe und unterschiedliche Tiefe der Näpfchen
- Druckformherstlluhng durch Ätzung
- echte Halbtöne, da unterschiedliche Tiefe der Näpfchen
- halbautotypischer Tiefdruck
- verschiedene Größe und Tiefe der Näpfchen
- Druckformherstellung meist durch Gravur
- echte Halbtöne, da unterschiedliche Tief und Breite der Näpfchen
- autotypischer Tiefdruck
- unterschiedliche Größe und gleiche Tiefe der Näpfchen
- Druckformherstellung meist durch Gravur
Die Vorteile des Tiefdrucks sind:
- hohe Geschwindigkeit
- breite Papierbahn
- hohe Auflagenbeständigkeit der Druckformen
- fehlendes oder wenig störendes Moiré
- echte Halbtöne im konventionellen und halbautotypischen Tiefdruck
Die Nachteile des Tiefdrucks sind:
- teure Druckformherstellung
- nur für größere Auflagen geeignet
- fehlende Bildstellen (missing dots), da die Farbe teilweise nicht aus den Näpfchen "gezogen" wird
- Sägezahneffekt
- gerasterte Schrift
- zugelaufene Bildtiefen
- Rakelstreifen, wenn die Rakel beschädigt ist
Zu den Einsatzgebieten des Tiefdrucks gehören Druckprodukte in hohen Auflagen, wie:
- Zeitschriften
- Versandhauskataloge
- Zeitungsbeilagen
- Werbebroschüren in hoher Auflage
zurück nach oben
|
| Trommelplotter |
Beim Trommelplotter bewegt sich der steuerbare Zeichenstift lediglich in der X-Richtung, während die Y-Richtung durch Hin- und Herbewegungen der Trommel zustande kommt.
Auch mehrfarbige Zeichnungen können damit angefertigt werden, und zwar durch automatischen Stiftwechsel. Vakuumkontakt fixiert das Zeichenpapier fest auf
der Trommel.
zurück nach oben
|
| Umstülpen |
Beim Umstülpen wechselt die Vordermarke, aber die Seitenmarke bleibt erhalten. Der Planbogen wird an drei Seiten beschnitten.

zurück nach oben
|
| Umschlagen |
Beim Umschlagen wechselt die Seitenmarke, die Vordermarken bleiben erhalten. Der Planbogen wird an zwei Seiten beschnitten, damit er rechtwinklig ist.

zurück nach oben
|
| Umdrehen |
Beim Umdrehen wechseln die Vorderanlage und Seitenanlage.

zurück nach oben
|
| Widerdruck |
Das ist der Gegendruck eines bereits einseitig bedruckten Bedruckstoff (Rückseite)
zurück nach oben
|
| Wendemöglichkeit |
Es gibt folgende Wendemöglichkeiten:
- Umschlagen
- Umdrehen
- Umstülpen
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
=
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben |
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
| Switch |
Das ist eine "intelligente" Form eines Hubs, der ein Netzwerksegment dynamisch
verwaltet.
Anhand der Zieladresse des ankommenden Datenpakets erkennt der Switch den empfangenden Rechner und stellt zwischen sendendem und empfangenden Rechner
eine Punkt zu Punkt Verbindung her und ermöglicht damit die kollisionsfreie Datenübertragung.
zurück nach oben
|
| Schnittstelle |
Das ist eine Anschlussmöglichkeit für Peripheriegeräten (z.B. Scanner, Maus usw.)
an den Computer.
zurück nach oben
|
| SAN |
= Storage Area Networking
Es wird parallel zum normalen LAN ein zweites, nur für Massenspeicher gedachtes
Netzwerk installiert, das zumeist auf dem Fibre Channel basiert.
Es werden dadurch die Massenspeicher von den Servern getrennt.
Den Übergang zwischen LAN und SAN bilden zentrale Server. LAN wird wesentlich
durch SAN entlastet und es ermöglicht eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit
und Zuverlässigkeit neben freier Zuordnung von Speicherplatz.
zurück nach oben
|
| Sequenzer |
Das ist eine Software, die es gestattet, Musik über eine MIDI Schnittstelle auf
verschiedenen Spuren aufzunehmen, sie wie in einem Tonstudio zu bearbeiten und anschließend über eine Soundkarte oder über einen Synthesizer auszugeben.
zurück nach oben
|
| Server |
Das ist der Hauptrechner.
Er bringt für die übrigen Stationen (Clients) bestimmte Leistungen.
Z.B. werden die Daten von den einzelnen Stationen zentral gespeichert, der Datentransfer des Netzwerkes kontrolliert und die verschiedenen Peripheriegeräte werden angesteuert.
zurück nach oben
|
| TIFF-Datei |
Das TIFF-Format (Tagged Image File Format) ist ein Dateiformat für Pixelbilder, das von Aldus, Hewlett Packard und Microsoft entwickelt wurde. TIFF gibt es in allen möglichen Varianten und Farbtiefen.
Eine verlustfreie Kompression (LZW-Verfahren) ist möglich, wobei diese mit Problemen behaftet ist.
Diese Format ist plattfomunabhängig. Das Mitspeichern von Alphakanälen und Pfaden
ist möglich, die in Layoutprogrammen ohne Nutzen sind.
Folgende TIFF-Varianten sind möglich:
- TIFF-LAB
- TIFF-RGB
- TIFF-CMYK
- TIFF-Grau
- TIFF-Bitmap
- Tiff-Strich (entspricht TIFF-Bitmap)
Der Aufbau einer TIFF-Datei besteht zum einen aus dem Header.
Es belegt die ersten 8 Byte einer Datei und enthält
- die Festlegung des Systems, Motorola = MM (befindet sich am Anfang),
Intel = IT (befindet sich in diesem Falle am Ende)
- die Versionsnummer
- den Zeiger auf das erste IFD (Image File Directory).
Es besteht zum anderen aus mehreren IFDs, die in der Datei verstreut liegen,
jedoch über Zeiger miteinander verbunden sind und dadurch auf den eigentlichen Datenblock mit den Bildinformationen verweisen. Die Länge der einzelnen IFDs
hängt von der Anzahl der enthaltenen Tags ab. Diese Tags (so genannte Anhänger),
die jeweils 12 Byte entsprechen, geben z.B. Auskunft über:
- Titel der Datei
- Datentyp
- Bildgröße
- Auflösung
- Komprimierungsverfahren
- Pixeladressierung (1 Byte/Kanal)
zurück nach oben
|
| Taktfrequenz |
Die Taktfrequenz ist ein maßgebliches Kriterium für die Leistung eines Computers.
Man versteht darunter die Anzahl der binären Schaltzustände (0 oder 1) in einer
Sekunde.
zurück nach oben
|
| Topologie |
zurück nach oben
|
| TCP/IP |
zurück nach oben
|
| Taktgeschwindigkeit |
zurück nach oben
|
| Token Ring |
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
|
zurück nach oben
|
| WAN |
zurück nach oben
|
| WAP |
zurück nach oben |
| WAM!NET |
zurück nach oben |
| XML |
zurück nach oben
|
| XSL |
zurück nach oben
|
| |
| |